RADIOVISIOGRAPHIE - Diagnostik mit digitalen Röntgenbildern
Wir röntgen seit 2002 ausschließlich digital. Die ohnehin geringe Strahlenexposition beim zahnärztlichen Röntgen konnte so nochmals deutlich gesenkt werden. Gleichzeitig erlaubt diese digitale Radiovisiographie durch mächtige Software-Tools bei der Bildbetrachtung das Aufspüren initialer Karies-Stellen in einer beeindruckenden Präzision.
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| Diese ausgeprägte Dentin-Karies ist nicht nur mit digitaler RADIOVISIOGRAPHIE detektierbar! |
Vorteile Radiovisiographie
Nach neunjähriger Erfahrung mit digitaler Radiovisiographie ist Eines sicher: Mit digitalem Röntgen (RADIOVISIOGRAPHIE) ist nicht nur die Strahlenbelastung nochmals deutlich geringer geworden. Die sichere Diagnose der Zwischenraumkaries läßt sich eindeutig früher stellen. Wurzelbehandlungen sind präziser radiologisch kontrollierbar geworden. Alle Details und Strukturen der Kieferknochen, sowohl an den Zahnhälsen, als auch in der Region der Wurzelspitzen, sind besser erkennbar, als mit "klassischen" intraoralen Zahnfilmen. An dieser Stelle sei an die "klassische" Fotografie erinnert. Die Entwicklung hochauflösender Digitalkameras ist vergleichbar.
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| Diese initiale approximale Schmelz-Karies ist nur mit digitaler RADIOVISIOGRAPHIE detektierbar! |
Wie oft Radiovisiographie?
In fast jeder Mundhöhle, besonders bei einer (fast) vollständigen Bezahnung, also einer geschlossenen Zahnreihe, gibt es Bereiche, die weder mit einer Sonde abgetastet, noch durch genaue Betrachtung vollständig kontrolliert werden können.
Eine routinemäßige Radiovisiographie-Untersuchung, besonders der Seitenzahnbereiche, wird daher empfohlen. Der zeitliche Abstand, mit dem solche, sog. Bissflügelaufnahmen angefertigt werden sollten, richtet sich nach Ihrem persönlichen Erkrankungs-Risiko. Als Faustregel gilt: Hohes Karies-Risiko: alle 1-2 Jahre, durchschnittliches Karies-Risiko alle 2-3 Jahre, geringes Karies-Risiko: alle 3-4 Jahre.
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| Die klinische Untersuchung ergibt nicht immer eine sichere Diagnose | Die sogenannte Bissflügelaufnahme spürt sicher vorhandene Zwischenraumkaries auf, sobald die vorhandene Approximalkaries eine gewisse Ausdehnung erreicht hat. |
| Der Fall: 21jährige Patientin mit seinerzeit alio loco versiegelten Backenzähnen 14-16 ohne klinische Beschwerden | Dieser Ausschnitt aus der Röntgenaufnahme derselben Zähne zeigt deutlich eine Zwischenraumkaries an den markierten Stellen. |
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Folglich wurden diese Zähne konservierend behandelt! |
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| Das Bild zeigt die dringende Notwendigkeit einer konservierenden Therapie (Karies-Entfernung). | Ein weiteres Bild aus dieser Sitzung. Die von Karies befreiten Zähne der Patientin. |
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| Moderne defektorientierte Therapie mit direkt im Munde gefertigten multiadhäsiven Restaurationen aus Komposit. |
Warum Radiovisiographie?
Daneben gibt es häufig Fragestellungen, die ohne Röntgenaufnahmen nicht beantwortet werden können: Gibt es Weisheitszähne und wie liegen diese? Wie stark ist der Knochenabbau des Zahnhalteapparates fortgeschritten? Gibt es Entzündungszeichen an Zahnwurzeln? Ist eine Wurzelbehandlung möglich? Ist eine Wurzelfüllung gelungen? Ist nach einer Wurzelbehandlung der Knochen frei von Entzündungsanzeichen? Eignet sich der Zahn als Brückenpfeiler bzw. Prothesenanker? Diese und viele andere Fragestellungen erfordern häufig Röntgenbilder.









